Tripolis (dts) – In Libyen eskalieren die Proteste gegen die Regierung von Staatschef Muammar al-Gaddafi immer weiter. Lokalen Medienberichten zufolge setzten Demonstranten ein zentrales Regierungsgebäude in der Hauptstadt Tripolis in Brand. Bei den Protesten sollen seit Sonntagnacht mehr als 60 Menschen getötet worden sein, berichtet der arabische Sender Al-Dschasira. In der Nacht zum Montag soll es zu heftigen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten gekommen sein, Augenzeugenberichten zufolge feuerten Heckenschützen von Dächern auf die Regierungsgegner. Laut Human Rights Watch wurden bei den Protesten in Libyen in den vergangenen Tagen bereits mehr als 200 Menschen getötet. Saif al-Arab al-Gaddafi, Sohn des Machthabers Muammar al-Gaddafi, hatte in der Nacht zum Montag in einer Fernsehansprache vor einem Bürgerkrieg in Libyen gewarnt, zugleich aber Reformen angekündigt. Die Bundesregierung verurteilte das gewaltsame Vorgehen der Sicherheitskräfte in dem Land scharf. Das Auswärtige Amt warnt angesichts der anhaltenden Proteste vor Reisen in den Osten Libyens.
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Die EU ist empört über das brutale Vorgehen Libyens gegen Demonstranten. In Tripolis haben Regime Gegner eine Polizeiwache und ein Regierungsgebäude in Brand gesetzt. Tja und dann, will die Europäische Union dann die ganzen Flüchtlinge aufnehmen? Ich glaube nicht. Ganz Nordafrika gerät langsam im Brand und unsere gewählten Politiker haben keine Rezepte. Schon ärmlich. Aber sind wir mal ehrlich, wer von uns will denn auf Euros verzichten um die armen Menschen in Nordafrika zu unterstützen. Wohl niemand.
Das ist schlimm was da passiert, heute sind es 200 Tode morgen 1000. Wan erndet diese ganze Sache? Kann die Regierung das nicht auf friedliche Art klären? Muss immer Blut fließen? Aber auf Flügzeugen auf Menschen zu schießen ist zu brotal!!!