Grill sollte Farbe trocknen: Bewohner fast vergiftet

Sankt Pölten (dts) – Im österreichischen Eichgraben im Bezirk St. Pölten sind die Bewohner eines Einfamilienhauses durch einen Grill fast vergiftet worden. Wie die örtliche Polizei mitteilte, hatte der Hausherr den Grill mit nachglühender Holzkohle vor dem Schlafengehen im Wohnzimmer des Hauses aufgestellt. Auf diese Weise wollte er die frisch gestrichenen Wände schneller trocknen. Über Nacht wurden dadurch große Mengen an hoch giftigem Kohlenmonoxid freigesetzt. Eine Bewohnerin hatte offenbar bei geschlossener Tür und offenem Fenster geschlafen und fand die Bewohner am nächsten Morgen bewusstlos vor. Die Rettungskräfte stellten schwere Vergiftungen fest. „In dieser Konzentration reichen schon zwei oder drei Atemzüge, und man überlebt das nicht“, schildert der Einsatzleiter. Die Frau rettete der Familie somit das Leben.

© – dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

1 Kommentar zu „Grill sollte Farbe trocknen: Bewohner fast vergiftet“

  1. Scheinbar wollten die Bewohner des Hauses einen „Darwin Award“ bekommen, zu dem es hesisst:

    „Wir applaudieren jenen, die das ultimative Opfer erbracht haben, indem sie sich selbst in der aussergewöhnlichsten und dümmsten Art und Weise töteten. Diese Auszeichnung wird fast immer posthum verliehen, vorzugsweise vor der Vermehrung. “

    Quelle des Zitats siehe hier: http://www.darwinawards.com/deutsch/

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