Bundespräsident Wulff fordert "Allianz der Kulturen und Religionen"

München (dts) – Bundespräsident Christian Wulff hat anlässlich des zehnten Jahrestages der Terroranschläge in den USA zu einer „Allianz der Kulturen und der Religionen“ aufgerufen. Auf dem Internationalen Friedenstreffen in München sagte Wulff, dass dies „der entscheidende Weg zum Frieden“ sei. Für die drei Weltreligionen, dem Juden- und Christentum sowie für den Islam, gelte überdies der Satz, dass „Religion keine Lizenz zum Töten“ sei, so Wulff. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CDU) sprach sich an selber Stelle dafür aus, eine „Kultur des Dialogs“ zu schaffen. Dazu sei auch Toleranz notwendig, jedoch dürfe diese nicht „zum Opfer ihrer selbst“ werden. Die „Verschiedenheit des Anderen“ müsse Seehofer zufolge als Bereicherung wahrgenommen werden.

© – dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

1 Kommentar zu „Bundespräsident Wulff fordert "Allianz der Kulturen und Religionen"“

  1. Religionen sind gefährlich

    Die großen Religionen versuchen die ganze Gesellschaft zu vereinnahmen.

    Erfolgreiche Religionen haben eine oft blutige Geschichte.

    So haben z.B. 1631 katholische Truppen 20. 000 Magdeburger massakriert, weil die Magdeburger evangelisch waren.

    Der damalige r.-k. Papst freute sich über die Vernichtung des „Ketzernestes“.

    Religionen sind oft mit dem Schwert verbreitet worden. Den Religionen geht es oft darum, die Menschen zu unterjochen. Bei uns in Regensburg hat sich selbst ein Bürgermeister an einem Kesseltreiben gegen einen Physiker beteiligt, der gefordert hatte, dass das Kreuz aus dem Klassenzimmer seines Kindes entfernt wird.
    Siehe: http://www.br-online.de/aktuell/news/streit-kruzifix-schule-ID1289898254351.xml

    Joachim Datko – Physiker, Philosoph
    Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
    http://www.monopole.de

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