Piratenpartei fordert "Rauschkunde" als Schulfach

Berlin (dts) – Der Spitzenkandidat der Berliner Piratenpartei, Andreas Baum, hat sich für die Einführung des Schulfaches „Rauschkunde“ ausgesprochen. Im „Zeit“-Magazin sagte er, das Fach sei wichtig, „weil Kinder und Jugendliche sonst nicht auf das echte Leben, das sie hier draußen erwarten, vorbereitet werden“. Baum äußerte sich auch zur aktuellen Debatte über ehemalige NPD-Mitglieder bei den Piraten: „Wir sollten nicht um sie werben. Es kann aber durchaus sein, dass ein Mensch mal auf dem Irrweg war. Man kann einen Jugendlichen, der sich geirrt hat, nicht ein Leben lang aus der demokratischen Gesellschaft ausschließen.“ Baum berichtete über erste Erfolge der Piraten als neue Kraft im Berliner Abgeordnetenhaus: „Die Revolution in der Kantine haben wir schon durchgesetzt: Es gibt dort jetzt Club-Mate, das Kultgetränk der Piraten.“ Seinen Lapsus bei einem Fernsehauftritt, bei dem er nicht sagen konnte, wie hoch die Schulden des Landes Berlin sind, bezeichnete Baum als „große Peinlichkeit“. „Das war schon eine Schande. Da hätte ich mich gerne in ein Loch im Erdboden versenkt.“

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1 Kommentar zu „Piratenpartei fordert "Rauschkunde" als Schulfach“

  1. Oh je… es gibt wirklich wichtigere Dinge, die in der Schule unterrrichtet werden müssten. Vernünftigen Wirtschaftsunterricht (Stichpunkt „enorme Verschuldung unter Jugendlichen durch Mobilfunkverträge“), das Fach Medienkompetenz ist ebenfalls erforderlich. Das Letzte, was Kids derzeit brauchen ist ein Rauschkundeunterricht… solche Forderungen bringen niemanden wirklich weiter, weder die Piraten noch die Schüler.

    Jemanden der falsch ernährt wird, würde man doch auch erst einmal die Grundlagen der Ernährung nahebringen wollen (damit er sein wichtigstes Problem abstellen kann) und nicht von Wellness im Spa schwatzen.

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