Zwickauer Neonazis: Vater will sich bei Opfern entschuldigen

Berlin (dts) – Der Vater des Zwickauer Neonazis Uwe M., will sich bei den Opfern seines Sohnes entschuldigen, sobald alle offenen Fragen beantwortet seien. Er wisse, dass er für diese Menschen im Moment noch „ein rotes Tuch“ sei, sagte Siegfried M. dem „Spiegel“. Der Informatiker an der Uni Jena schildert seinen Sohn als „fast schüchtern“. Die Taten, die man seinem Sohn vorwerfe, seien „unerträglich“: „Das ist beschämend und durch nichts zu entschuldigen.“ In den neunziger Jahren habe die Familie noch versucht, Uwe vom Abdriften in die rechte Szene abzuhalten, ohne Erfolg. „Jeder Mensch hat ein gewisses Eigenleben. Alles, was man sich einfallen lassen konnte, habe ich gemacht. Ich konnte einfach nichts dagegen tun.“

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1 Kommentar zu „Zwickauer Neonazis: Vater will sich bei Opfern entschuldigen“

  1. Ja´, ich gebe es zu, der Vater des Neonazi Mörders tut mir leid,

    Ich finde es hochanständig von ihm, dass er sich bei den Opfern entschuldigen will.

    Der Mann kann nun wirklich nichts für die Morde seines Sohnes, es kann in jeder Familie schwarze Schafe geben, wofür die Eltern beim besten Willen nichts können.

    Nein Siegfried M. aus Jena, für mich sind Sie kein „rotes Tuch“, ganz im Gegenteil, sie halten den Kopf für die Taten Ihres Sohnes hin.

    Das muss weh tun, da ich davon ausgehe, dass Sie als Vater, wie alle richtigen Eltren, ihren Sohn geliebt haben und nun ist er ein toter Mörder.

    Die Morde des Sohnes sind durch nichts zu entschuldigen, aber ich fühle mit Ihnen und Ihrer Familie und hoffe, dass Sie über den Schwerz hinweg kommen und diese Zeilen Sie erreichen.

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