Bericht: Koalitionswiderstand gegen Gauck, Töpfer und Huber

Berlin (dts) – Die Situation bei der Suche nach einem Nachfolger für Christian Wulff als Bundespräsident ist offenbar festgefahren. Wie die Onlineausgabe des „Tagesspiegels“ unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtet, gebe es in der schwarz-gelben Koalition aus unterschiedlichen Gründen Widerstand gegen die genannten möglichen Kandidaten Joachim Gauck, Klaus Töpfer und Wolfgang Huber. Demnach stemme sich die CDU gegen Gauck, zu schmerzhaft wäre das Eingeständnis, dass die Wahl Wulffs vor zwei Jahren ein Fehler war. Gegen Huber hätten vor allem die Katholiken in der CDU Einwände geltend gemacht, hieß es. Auch bei der FDP gebe es gegen den prominenten Kirchenmann Huber Bedenken, wenn auch nicht aus konfessionellen Gründen, sondern weil Huber den Liberalen zu SPD-nah sei. Töpfer wiederum sei bei den Liberalen nicht vermittelbar, weil sie fürchteten, mit ihm würde ein Signal für Schwarz-Grün ausgesendet. Die SPD könnte sich mit jedem der drei Kandidaten im höchsten Staatsamt anfreunden.

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1 Kommentar zu „Bericht: Koalitionswiderstand gegen Gauck, Töpfer und Huber“

  1. „Gegen die Überzeugungen der Masse streitet man ebensowenig wie gegen Zyklone … Mit einem kleinen Vorrat an Redewendungen und Gemeinplätzen, die wir in der Jugend erlernten, besitzen wir alles Nötige, um ohne die ermüdende Notwendigkeit, denken zu müssen, durchs Leben zu gehen.
    … Meistens sind die Führer keine Denker, sondern Männer der Tat. Sie haben wenig Scharfblick und könnten auch nicht anders sein, da der Scharfblick im allgemeinen zu Zweifel und Untätigkeit führt. Man findet sie namentlich unter den Nervösen, Reizbaren, Halbverrückten, die sich an der Grenze des Irrsinns befinden.“

    Gustave Le Bon, aus „Psychologie der Massen“, 1895

    Eine weitere Grundvoraussetzung, um „Spitzenpolitiker“ in einer Zinsgeld-Ökonomie (zivilisatorisches Mittelalter) werden zu können, ist die Unkenntnis des folgenden Zusammenhangs:

    „Im Grunde ist Politik nichts anderes als der Kampf zwischen den Zinsbeziehern, den Nutznießern des Geld- und Bodenmonopols, einerseits und den Werktätigen, die den Zins bezahlen müssen, andererseits.“

    Otto Valentin, aus „Warum alle bisherige Politik versagen musste“, 1949

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/07/was-passiert-wenn-nichts-passiert.html

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