Berlin (dts) – Die FDP-Bundestagsfraktion hat die Vollstreckung von drei Todesstrafen in Japan verurteilt. Die menschenrechtspolitische Sprecherin der Liberalen im Bundestag, Marina Schuster, erklärte am Donnerstag in Berlin, dass die FDP „zutiefst schockiert über die Hinrichtungen der drei Männer“ sei. „Wir verurteilen die Todesstrafe weltweit. In Japan genauso wie in jedem einzelnen Land, in dem diese menschenverachtende Strafe nach wie vor gesetzlich verankert ist, verhängt oder vollstreckt wird“, so Schuster. Hinrichtungen seien weder ethisch noch rechtspolitisch zu rechtfertigen. „Die Todesstrafe ist kein geeignetes Mittel der Verbrechensbekämpfung“, erklärte die FDP-Politikerin. Am Donnerstag waren in Japan drei Todesurteile vollstreckt worden. Wie der japanische Justizminister Toshio Ogawa bekannt gab, seien drei verurteilte Mörder getötet worden. Mit den Hinrichtungen hat Japan zum ersten Mal seit 20 Monaten die Todesstrafe wieder vollstreckt.
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Ein FDP Fan bin ich nun wahrlich nicht.
Aber wenigstens die FDP hat geäusserst, dass in Japan die Todesstrafe ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist.
Ich bin jetzt 55 Jahre alt, mit 20 Jahren habe ich mir geschworen, niemals in ein Land zu reisen, wo die „Todesstrafe“ existiert, ich halte das nämlich für staatlich sanktionierten Mord und mit Mördern will ich nichts zu tun haben.
Mein Leben lang habe ich mich an dieses Prinzip gehalten und das war richtig so, finde ich, Länder mit Mordstrafe betrete ich nicht.
Der Oberste Gerichtshof der USA musste jüngst zugeben, dass in den USA mindestens jeder zehnte zum Tod verurteilte Mensch unschuldig war, woraufhin zig US Bundesstaaten die „Todesstrafe“ aussetzten.
Durch moderne kriminaltechnische Ermittlungen kam der ganze Skandal an das Tageslicht.
Ich meine, ein durch den jeweiligen Staat Ermordeter ist schon einer zuviel, Staaten mit „Todesstrafe“ halte ich für mittelalterliche Barbarenstaaten, niemals werde ich deren Boden betreten.