Krankenkassen-Überschüsse: Ökonom fordert Analogie zur Rentenversicherung

Berlin (dts) – Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, Michael Hüther, hat im Falle der milliardenhohen Krankenkassen-Überschüsse eine analoge Handhabung zur Rentenversicherung gefordert. „Bei der Rente ist es ganz eindeutig. Wenn dort die Nachhaltigkeitsrücklage, mehr als das 1,5-fache einer Monatsausgabe beträgt, dann werden die Beiträge gesenkt“, erklärte Hüther im Deutschlandfunk. Das Problem sei die Krankenversicherung. Hier habe man den höchsten Überschuss, 9,3 Milliarden, davon 5,3 im Gesundheitsfonds, der andere Teil direkt bei den Kassen, aber keine Regelung. Doch mit dem Regelmechanismus der Rentenversicherung hätte man eine langfristige Lösung. „Man weiß, es gibt dafür einen Schätzerkreis, der das überprüft, wenn die Monatsrücklage so groß ist, dass sie dieses 1,5-fache übersteigt, dann wird der Beitrag angepasst“, so der Ökonom. Hier gebe es eine Logik, und auch auf lange Sicht seien keine großen Schwankungen zu erwarten.

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1 Kommentar zu „Krankenkassen-Überschüsse: Ökonom fordert Analogie zur Rentenversicherung“

  1. Langsam wirds echt lustig um die Überschüsse…Die Wirtschaft ist hier wirklich unterhaltsam…gibt es kein Geld, wird gejammert und es wird gestritten, gibt es zuviel Geld passiert das Gleiche.

    Vor einigen Wochen gabs auch schon die Diskussion, dass die Beiträge einfach wieder in den Bundeshaushalt gehen sollen…(siehe hier). Somit hätte der Verbraucher an sich wieder nichts davon, dass was über geblieben ist….Wenns zu wenig ist, wirds einem abgezogen, wenns zuviel ist, bekommt man auch nichts….tolles Land!

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