Homosexueller Pfarrer sorgt für Unmut in Gemeinde

Elsterwerda (dts) – Ein homosexueller Pfarrer sorgt im brandenburgischen Elsterwerda für Unmut. Seit der Amtseinführung von Otto-Fabian Voigtländer im April dieses Jahres gibt es in seinen Gemeinden Elsterwerda und Prösen mehrere Proteste gegen den 28-jährigen Pfarrer, weil er schwul ist. Deshalb fand am vergangenen Donnerstag ein Bibelabend zum Thema „Homosexualität und Kirche“ statt. Die Veranstaltung musste aufgrund der großen Anzahl von Interessierten in die Kirche von Elsterwerda verlegt werden. Es entwickelte sich eine hitzige Diskussion, wobei sich die Mehrheit für den Pfarrer aussprach, aber auch viel Kritik geäußert wurde. Voigtländer sagte im Anschluss an die Diskussion, dass er sich von den wenigen, wenn auch lauten Kritikern, die seinem Gottesdienst fernbleiben, nicht entmutigen oder gar vertreiben lassen will. Ein Ende der Diskussion ist dennoch nicht in Sicht.

© – dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

2 Kommentare zu „Homosexueller Pfarrer sorgt für Unmut in Gemeinde“

  1. Richtig so, Herr Pfarrer…

    Keine Macht den ewiggestrigen rechsradikalen Hetzern, die in Wahrheit die Lehren Christus mit Füssen treten.

    Es ist gut, dass mittlerweile in allen Landeskirchen der EKD offen verpartnerte homosexuelle Pfarrer ihr Amt ausüben können und im Pfarrhaus wohnen und leben können. Dies haben nunmehr alle 20 Landeskirchen in der EKD ermöglicht, zuletzt die Landeskirchen in Sachsen, in Bayern oder in Mitteldeutschland. Andere Landeskirchen wie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Bremen, Oldenburg, Braunschweig, Westfalen oder Rheinland haben dies schon längst durch ihre Synoden befüwortet.

    Auch haben mittlerweile 10 von 20 Landeskirchen in der EKD öffentliche Segnungsgottesdienste nach dem Gang zum Standesamt ermöglicht.

    Daher Herr Pfarrer, lassen Sie sich nicht von einigen lautstarken rechtsradikalen Hetzern vertreiben und leben Sie das Wort Gottes.

  2. Jesus Christus würde dem Pfarrer recht geben. Wir haben das neue Testament. Die reaktionären, eher alttestamentarisch geprägten, ewig Gestrigen bedürfen keiner Diskussionen. Sie sind unbelehrbar.

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