Viele "Breitbandlöcher" in Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt

Mittwoch, 17. November 2010, 14:56

Berlin (dts) – Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zählen die meisten Gemeinden, in denen die Internet-Versorgung schlecht ist. Das ergab eine Untersuchung des Magazins „Zeit“. In jeweils 144 Gemeinden der beiden Bundesländer sei nur für höchstens jeden zehnten Haushalt ein Breitbandinternet-Zugang mit einer Datenrate von größer als 1 Megabit pro Sekunde verfügbar. Ebenfalls zahlreiche Internet-Löcher weisen Thüringen (124 Gemeinden) und Mecklenburg-Vorpommern (73) auf. Im Westen hat Schleswig-Holstein nach Rheinland-Pfalz die meisten Löcher, nämlich 25. Bayern hat 23 Löcher, vor allem im Norden des Bundeslandes. Mustergültig mit schnellem Internet versorgt sind die Bremer, Hamburger, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Saarländer und Berliner. Dort gibt es keine Flecken mehr mit mangelhaftem Breitband-Zugang.

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