Berlin (dts) – Die Sicherheitslage in Nordafrika hat sich weiter verschärft: Die deutschen Sicherheitsbehörden warnen in einem internen Papier, das der „Bild-Zeitung“ (Samstagausgabe) vorliegt, vor Entführungen und Anschlägen in der Region. Nach den Geiselnahmen durch Islamisten in Algerien heißt es dazu in dem Papier: „Es muss mit weiteren Geiselnahmen und Anschlägen in der gesamten Krisenregion gerechnet werden.“ Eine besondere Gefahr geht laut Sicherheitsbehörden dabei von den radikal-islamischen Kämpfern von Ansar-Dine („Unterstützer des Glaubens“) und Mujao („Bewegung der Mujaheddin für Monotheismus und Jihad in Westafrika“) aus – die in der Sahelzone, der Maghreb-Region und in Nord-Mali gemeinsame Sache mit dem Terrornetzwerk al-Qaida machen.
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