Zürich (dts) – Die Schweiz wird in der zweiten Jahreshälfte mit der Entsorgung ihrer Streumunitionsbestände beginnen. Das teilte das Schweizer Verteidigungsministerium mit. Hintergrund ist das sogenannte Übereinkommen über Streumunition, das ein umfassendes Verbot für Streumunition und den Abbau vorhandener Bestände vorsieht. Die Entsorgung übernimmt nach Angaben des eidgenössischen Verteidigungsministeriums eine deutsche Firma. Diese verfüge über jahrelange Erfahrung bei der Entsorgung derartiger Munition. Die Planung der Schweizer Behörden sieht vor, dass die Streumunitionsbestände des Landes bis zum Ende des Jahres 2017 fachgerecht entsorgt werden.
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