Münchener Kunstfund: Mehr Bilder als bislang angenommen stammen aus jüdischem Privatbesitz

Dienstag, 12. November 2013, 12:43

München (dts) – Das in München sichergestellte Konvolut „entarteter Kunst“ enthält offenbar mehr Bilder aus früherem jüdischen Privatbesitz als bisher angenommen. Nach Informationen der „Welt“ stammen allein 13 der sichergestellten Kunstwerke aus der Sammlung eines Dresdner Juden. Dabei handelt es sich unter anderem um die Aquarelle „Kind am Tisch“ von Otto Griebel und „Mönch“ von Christoph Voll sowie um die Grafik „Weiblicher Akt“ von Ludwig Godenschweg. Die Bilder gehörten einst einem Dresdner Rechtsanwalt und wurden von den Nationalsozialisten offenbar widerrechtlich abgenommen, berichtet die Zeitung.

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