Schweiz will härter gegen einheimische Glaubenskämpfer vorgehen

Mittwoch, 10. September 2014, 15:35

Bern (dts) – Nach Deutschland und anderen europäischen Nationen diskutiert auch die Schweiz ein härteres Vorgehen gegen einheimische Dschihad-Kämpfer. Es müsse „knallhart durchgegriffen“ werden, so der Präsident der „Christlichsozialen Partei“, Christophe Darbellay. Schweizern, die in den Konflikten im Nahen Osten aktiv seien und einen Doppelpass hätten, müsse der Schweizer Pass entzogen werden. Auch Nicht-Schweizern, die aber ihren Wohnsitz im Land hätten, müsse die Wiedereinreise verweigert werden. Zudem forderte Darbellay eine Verschärfung des Militärrechts, dass Schweizern den Dienst in fremden Streitkräften verbietet. Dies müsse auch auf armeeähnliche Gruppen wie den „Islamischen Staat“ ausgeweitet werden.

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