Berlin (dts) – Politiker der FDP sehen sich durch die Forderung von Papst Benedikt XVI. nach „Entweltlichung“ der Kirche in ihrer Absicht bestärkt, die so genannten Staatsleistungen für die Kirchen abzuschaffen. Die Worte des Papstes seien „ein hilfreiches Argument für alle, die bei den Staatsleistungen für die Kirche etwas verändern wollen“, sagte der Chef der schleswig-holsteinischen FDP-Landtagsfraktion, Wolfgang Kubicki, dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Angesichts der zunehmenden Säkularisierung und des Wachstums bei anderen Religionsgruppen ist es immer schwerer zu rechtfertigen, warum es für christliche Kirchen Leistungen aus der allgemeinen Steuerkasse geben soll.“ Sollte es keine Einigung mit den Kirchen geben, „könnten die Finanzämter auch die Gebühren für den Einzug der Kirchensteuer erhöhen“, so Kubicki. „Das gibt Streit, aber den wäre ich bereit zu führen.“ Auch die religionspolitische Arbeitsgruppe der FDP-Bundestagsfraktion will in den kommenden Tagen über ein Modell diskutieren, die staatlichen Zahlungen an die Kirche durch eine einmalige Abfindung zu beenden. Der religionspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Stefan Ruppert, sagte „Focus“: „Ich würde mich freuen, wenn wir mit den Kirchen über eine Ablösung der Staatsleistungen ins Gespräch kommen würden.“ Die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) zeigt sich grundsätzlich aufgeschlossen. Der Finanzbeauftragte der EKD, Thomas Begrich, sagte „Focus“: „Wenn ich Finanzminister wäre, hätte ich schon längst einen Vorschlag gemacht.“ Die Staatsleistungen für die Kirchen gehen auf eine Vereinbarung aus dem Jahr 1803 zurück. Im Jahr 2010 erhielt die evangelische Kirche Zahlungen von 232 Millionen und die katholische Kirche 169 Millionen Euro aus staatlichen Haushalten.
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Die großen christlichen Kirchen sind meiner Ansicht nach ein massives Übel
Jetzt sind wir über Jahrzehnte ausgebeutet worden und sollen die Ausbeutung durch eine Ablöse beenden.
Man erinnere sich an den r.-k. Bischof Mixa, der die hohen Kosten für seinen Bischofsring einem Waisenhaus aufgebürdet hat und an die ev. Bischöfin Käßmann, die Im Luxusdienstwagen von der Polizei bei einer Trunkenheitsfahrt erwischt wurde.
Der r.-k. Bischof Mixa, ein alter, alleinstehender Mann hat aus der Kasse des bayerischen Kultusministeriums monatlich ungefähr 8.000 € Gehalt erhalten, für was eigentlich? Noch heute lebt er wie die Made im Speck, von einer dicken Pension aus der Staatskasse.
Man denke auch an die Säuglingstaufen, gegen das Selbstbestimmungsrecht, meiner Meinung nach eine unverschämte Niedertracht.
Fragen und Diskussion zu religiösen Weltbildern, zu einer naturwissenschaftlich-philosophischen Weltanschauung und dem humanistischen Menschenbild gerne unter:
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Ich bin gerne bereit, gegenüber Medien zum Unterschied zwischen religiöser Weltsicht und rationaler Welterklärung Stellung zu nehmen.
Joachim Datko – Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
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