Frankfurt/Main (dts) – Die Bundesbank will ihr Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin (SPD) vorerst nicht abberufen lassen. Allerdings distanziere sich die Bank entschieden von den diskriminierenden Äußerungen. Zeitnah werde über weitere Schritte entschieden, teilte der Vorstand der Bundesbank am Montag mit. Überdies soll Sarrazin eine Möglichkeit zur Stellungnahme bekommen. Zuvor hatte die SPD nach den umstrittenen Äußerungen Sarrazins ein Parteiausschlussverfahren gegen den früheren Berliner Finanzsenator und jetzigen Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin eingeleitet. SPD-Präsidium und Parteivorstand beschlossen einstimmig die Eröffnung eines Parteiordnungsverfahrens mit dem Ziel, den 65-Jährigen auszuschließen.
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Und die kostenlose Werbung für das Buch von Sarrazin geht weiter. Wer den ganzen Tag die Schlagzeilen beherrscht, dem sind Mega Verkaufszahlen sicher. Jetzt bleibt mal abzuwarten ob der Gabriel ihn aus der SPD wird und die Merkel aus der Bundesbank. Ich glaube, wenn das Thema in ein paar Tagen durchgekaut ist, verlauft sich das bis zum nächsten Buch von Sarrazin im Sande.