Linkspartei hält Väterförderung durch Elterngeld für gescheitert

Berlin (dts) – Die Regierung ist aus Sicht der Linkspartei mit ihrem Anliegen gescheitert, Väter durch das Elterngeld stärker an der Babybetreuung zu beteiligen. „Nur etwa 1.600 Väter der 630.000 im Jahr 2009 geborenen Kinder haben sich mit der Mutter die 14 Monate Elterngeld gleichmäßig aufgeteilt“, sagte der familienpolitische Sprecher der Linken, Jörn Wunderlich, den Zeitungen der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ mit Blick auf die Ergebnisse aus einer kleinen Anfrage an die Regierung. Das seien etwa 1,2 Prozent der Väter, die Elterngeld in Anspruch genommen hätten. „Das Elterngeldgesetz sorgt dafür, dass die Mütter zu Hause bleiben“, sagte Wunderlich weiter.

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1 Kommentar zu „Linkspartei hält Väterförderung durch Elterngeld für gescheitert“

  1. So lange sich Frauen nach „oben“ orientieren und Männer um Frauen werben, demzufolge nur deren Blick nach „unten“ gerichtet sein kann, ändert sich auch nichts grundlegend an der Rollenverteilung.
    Da kann man Geld ausschütten so viel man mag, es wird allenfalls bestehende Verhältnisse fixieren.
    Nicht das Geld ist entscheidend für Väterbeteiligung, sondern die sich aus der Partnerschaft ergebenden Möglichkeiten.
    Aber darum geht es den hemdsärmelig auftretenden „edlen Spendern“ auch – wenn überhaupt – nur nachrangig, sondern um Familienzuwachs im Allgemeinen, denn: Jedes Kind verpflichtet die Eltern viel Geld für es auszugeben.
    Und wo das Geld überall landet…
    Was Männer sich wirklich als Väter wünschen interessiert in Deutschland keine Partei, keine Fraktion, kein Bundesministerium, häufig nicht einmal mehr die Mutter des gemeinsamen Kindes.
    Es gibt nicht einmal ein sichtbares Zeichen für Männerpolitik, im Kontext mit Familienpolitik (siehe: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend).

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