Dessau-Roßlau (dts) – Der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Jochen Flasbarth, hat wirksamere Schritte zum Klimaschutz im Verkehrsbereich angemahnt. Während Deutschland beim Umbau der Stromerzeugung auf erneuerbare Energien „gut im Rennen“ liege, müsse im Verkehrsbereich „mehr getan werden“, sagte Flasbarth der „Ostsee-Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Das Umweltbundesamt habe ein ganzes Bündel von Maßnahmen zur Senkung des CO2-Ausstoßes vorgeschlagen, das reiche von einer besseren Raumplanung, „Stadt der kurzen Wege“, dem Ausbau des Schienengüterverkehrs bis zu kraftstoffsparender Fahrweise und Leichtlaufreifen für Autos. „Ein Tempolimit ist ein Teil davon“, sagte Flasbarth. Nach Berechnungen des UBA verringere sich der CO2-Ausstoß bei einem Tempolimit von 120 Stundenkilometer auf Autobahnen um drei Millionen Tonnen jährlich. Zum Vergleich: Der CO2-Ausstoß für den Schienengüterverkehr liegt bei 2,2 Millionen Tonnen. Kommende Woche beginnt im südafrikanischen Durban die UNO-Klimaschutzkonferenz.
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Anstelle zu fälschlicherweise zu Glauben mit 120 Kmh einen Beitrag zur Rettung der Welt leisten zu können, sollte Herr Flasbarth gegen Miltärjets protestieren.
Ein Miltärjet verbraucht in nur einer einzigen Stunde kriminelle 4000 Liter!!
Damit kann ich 66 mal tanken und ca. 30.000 kmh weit fahren.
Wenn nur 10 Miltärjets bei ihren zweifelhaften Einsätzen NUR 4 STUNDEN zum Einsatz kommen dann sind das schon 160.000 Liter pro einem Tag= ca 2700 Autos volltanken.
Das ist höchste kriminelle Verschwendung und Herr Flasbarth fordert ich solle mit 120 einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Das ist grotesk und vergleichbar damit, nach dem Fasching in Köln 2 Konfetti von der Strasse aufzuheben und dann behaupten, man hat einen Beitrag zur Stadtsäuberung geleistet.
Allein was die Anreise in Privatflugzeugen der Staatsbediensteten zur UNO-Klimaschutzkonferenz in Südafrika (geht es nicht noch weiter weg?) an CO2 verursacht…
Wieso fahren die Beteiligten nicht mit dem Elektroauto dort hin? Dauerd natürlich länger aber schont die Umwelt. Wir sollen doch auch alle langsamer fahren.
Ich bin weder ein Umweltzerstörer noch eine Gefahr, wenn ich mit 170 auf einer modernen, europäischen Autobahn fahre, egal was gewisse Kreise, die nur auf ideologische Gleichschalterei aus sind, behaupten.