Berlin (dts) – Angesichts der Führungskrise der Liberalen hat FDP-Bundesvorstand Florian Rentsch den FDP-Vorsitzenden Philipp Rösler zu einer umfassenden Lageanalyse aufgefordert. Der Online-Ausgabe der „Bild-Zeitung“ sagte Rentsch, auf der Sitzung des Bundesvorstands am Freitag müssten Fehler analysiert und die Strategie für die Zukunft aufgezeigt werden. „Die FDP steht in allen Ländern unter fünf Prozent. Deshalb erwarte ich, dass morgen im Bundesvorstand Klartext geredet wird, wie es weitergehen soll und wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen dürfen“, so Rentsch. Er betonte, es reiche nicht aus, einen Nachfolger für den zurückgetretenen Generalsekretär zu nominieren. Auf eine „klare und schonungslose Analyse der Lage“ zu verzichten „wäre das endgültige Ende der FDP“, erklärte Rentsch.
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Weil vorgebliche „Liberale“ vergessen haben, was wirtschaftliche Freiheit bedeutet (die Ordoliberalen der 1950er Jahre wussten das noch), nämlich das Recht zur Beteiligung am Wettbewerb, und auch die Ordoliberalen nie begriffen hatten, wie diese zentrale Freiheit, um die sich alle anderen Freiheiten anordnen, zu verwirklichen ist, nämlich durch eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform (echte Soziale Marktwirtschaft = Marktwirtschaft ohne Kapitalismus), wird der „moderne Liberale“ die Ursache der „Finanzkrise“, die bisher jede Volkswirtschaft in der Geschichte der halbwegs zivilisierten Menschheit zerstörte,…
http://www.deweles.de/files/untergang.pdf
…bis zum Jüngsten Tag nicht mehr begreifen.
Vorgebliche „Christdemokraten“ glauben an „Apfelbäumchen“,…
http://www.deweles.de/files/apfelbaeumchen.pdf
…und können daher nicht wissen, dass wir mit der Verwirklichung der echten Sozialen Marktwirtschaft nicht erst seit einem Jahrhundert im Rückstand sind,…
http://www.deweles.de/files/soziale_marktwirtschaft.pdf
…sondern schon seit zwei Jahrtausenden:
http://www.deweles.de/files/himmel_auf_erden.pdf
Zur “parlamentarischen Opposition” gibt es nicht viel zu sagen,…
“Aus dem offenkundigen Versagen des historischen Liberalismus erwuchs die sozialistische Bewegung mit dem Ziel, die missbrauchten Freiheitsrechte einzuschränken zugunsten der Gesamtheit und besonders zugunsten der wirtschaftlich Schwachen. Diese Zielsetzung beruht jedoch auf einem Denkfehler; denn der historische Liberalismus versagte nicht, weil er zuviel, sondern weil er zuwenig Freiheit verwirklichte.”
Ernst Winkler (Theorie der Natürlichen Wirtschaftsordnung)
…denn wie schon Jesus von Nazareth bemerkte,…
(Matthäus 5,38-41) Ihr habt gehört, dass gesagt ist: “Auge um Auge, Zahn um Zahn.” Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.
…lassen sich leistungslose Kapitaleinkommen nicht durch eine weitere Einschränkung des Wettbewerbs mit staatlicher Bevormundung beseitigen, sondern nur durch eine Entfesselung des Wettbewerbs eigendynamisch auf Null regeln:
“Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck eben der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik noch ein Haus, noch eine Fabrik baut.”
Silvio Gesell (Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld)