Berlin (dts) – Der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Martin Lindner, fordert angesichts des Arbeitskampfs am Frankfurter Flughafen eine gesetzliche Quote für Streiks. „Es sollten mindestens 50 Prozent der Arbeitnehmer eines Betriebs berechtigt sein, an der Urabstimmung über einen Streik teilzunehmen. Sonst ist die Arbeitsniederlegung unverhältnismäßig“, sagte Lindner dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). Es könne nicht sein, dass ein paar wenige Arbeitnehmer einen Betrieb mit Zehntausenden Beschäftigen lahmlegen könnten, sagte Lindner. Das Streikrecht will Lindner aber nicht aushöhlen: „Die einzelnen Gewerkschaften in einem Betrieb sollten sich eben untereinander synchronisieren“, sagte der FDP-Politiker. Derzeit haben rund 200 Vorfeld-Arbeiter am größten Deutschen Flughafen in Frankfurt die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft der Flugsicherung fordert für die Beschäftigten bis zu 70 Prozent mehr Lohn und kürzere Arbeitszeiten.
© – dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Jetzt kommt es heraus. Herr Lindner möchte die Tarifautonomie der Gewerkschaften abschaffen, auch wenn er es bestreitet. Bei dem Vorschlag von Lindner könnte selbst die Gewerkschaft ver.di am Flughafen nicht mehr streiken.Da sie einen weitaus niederiger Organisationsgrad hat als sie möglicherweise vorgibt. Aber solche Gedanken kommen bei den Neoliberalen immer wenn die eigenen Gewerkschaftkollegen gegen andere Gewerkschaftskollegen Sturm laufen. Ein Glück dass diese 2% Partei im Jahr 2013 das Zeitliche gesegnet hat. Aber nicht glauben die Gefahr sei dann gebannt, genau so gefährlich sind die SPD- Wirtschafttechnokraten des Seeheimer Kreises. Lieber heute als morgen die Arbeitnmehmerrechte abschaffen. Schaut was von den sozialdemokraten in Griechenland derzeit mit den Arbeitnehmerechten gemacht wird. Genau das gleiche wird uns auch ins Haus stehen. Wetten?