Kreise: Salafisten wollen Koran-Projekt am Wochenende in 38 Städten fortsetzen

Berlin (dts) – Radikale Salafisten wollen auch am kommenden Wochenende wieder kostenlose Koran-Exemplare in deutschen Fußgängerzonen verteilen. Das meldet die Tageszeitung „Die Welt“ (Freitagausgabe) unter Berufung auf Sicherheitskreise. Demnach haben die Organisation des Koran-Projekts für den kommenden Samstag bundesweit insgesamt 38 „Info-Stände“ bei den zuständigen Ämtern angemeldet. Die Korane sollen unter anderem in Hamburg, Berlin, Kiel, Lübeck, Offenbach, Wiesbaden und Darmstadt unter die Bevölkerung gebracht werden. Wie lange der Vorrat an Koranen noch reicht, ist fraglich. Die Druckerei Ebner & Spiegel aus Ulm hatte die Auslieferung am Mittwoch vorübergehend gestoppt und prüft nun ihr weiteres Vorgehen. Seit Oktober 2011 hat die Druckerei im Auftrag einer Organisation namens „Die wahre Religion“ mehr als 300.000 Korane ausgeliefert. Die 500-seitigen Bücher beinhalten eine kommentarlose deutsche Übersetzung des Korans.

© – dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

1 Kommentar zu „Kreise: Salafisten wollen Koran-Projekt am Wochenende in 38 Städten fortsetzen“

  1. Aufklärung statt Aufregung

    Der Prophet Mohammed machte mit dem Koran den heute für Juden und Christen „ersten“ Schöpfungsmythos der Genesis (7-Tage-Schöpfung), der nachträglich im 6. vorchristlichen Jahrhundert von der israelitischen Priesterschaft vor den heute „zweiten“ Schöpfungsmythos (Paradiesgeschichte) gesetzt wurde, wieder rückgängig. Mehr steckt nicht dahinter.

    Zwar konnte Mohammed die wirkliche Bedeutung der heute in Genesis 3,1-24 beschriebenen Erbsünde aus eigener Kraft erkennen (Auferstehung), jedoch war er verglichen mit Jesus von Nazareth nur ein ganz kleines Licht, denn er fand nicht heraus, wie diese „Mutter aller Zivilisationsprobleme“ zu überwinden ist (Erleuchtung):

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/07/die-ruckkehr-ins-paradies.html

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