Athen (dts) – Die griechische Wirtschaft wird stärker einbrechen als bisher erwartet: Experten gehen von einem Rückgang von 6,7 Prozent im laufenden Jahr aus. Das berichtet der „Focus“ unter Berufung auf Berechnungen des griechischen Wirtschaftsforschungsinstituts Centre of Planning and Economic Research (KEPE). „Mit einer Umkehr des Trends ist frühestens in zweiten Hälfte des nächsten Jahres zu rechnen“, sagte KEPE-Chef Professor Panagiotis Korliras zu „Focus Online“, „vorausgesetzt, die politische Situation in Griechenland stabilisiert sich.“ Bislang gehen Schätzungen der griechische Regierung und der Troika von einem Rückgang um 5,2 Prozent aus. Im vergangenen Jahr war die Wirtschaftsleistung in dem hochverschuldeten Land um 9,6 Prozent eingebrochen.
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Die EU gab sich mit den Wahlergebnissen zufrieden, Griechen haben den Euro ausgewählt. Das heißt, Griechenland kann mit der Hilfe rechnen. Wenn aber Griechenland die Krise nicht übersteht und aus der EU ausgeschlossen wird, führt das zum Ausschluss der weiteren Länder wie etwa Spanien, Portugal usw bei. Griechenland wird nur das erste sein.