New York (dts) – US-Bestsellerautor Dan Brown („Da Vinci Code“) befürwortet Genexperimente zur biologischen Weiterentwicklung der Menschheit. „Wenn wir eugenische Techniken anwenden können, um unsere Spezies zu verbessern, gebietet die Evolution, dass wir das tun“, sagte Brown der „Welt“. „Einige Leute sagen, Eugenik ist unnatürlich“, so Brown weiter. „Ich würde sagen: Ein Schimpanse benutzt einen Stock, um Ameisen aus ihrem Haufen zu angeln. Das ist ein Werkzeug. Die Evolution gebietet, dass der Affe es benutzt.“ Dasselbe gelte für Gen-Manipulationen am Menschen. „Eugenik ist wie der Stock. Es ist ein Werkzeug.“ In Dan Browns neuem Buch „Inferno“ versuchen Wissenschaftler, die drohende Überbevölkerung durch Gen-Veränderungen abzuwenden und gleichzeitig eine Art Übermenschen erschaffen. Mit rund 200 Millionen verkauften Büchern gilt Dan Brown als einer der erfolgreichsten Thriller-Autoren aller Zeiten. „Inferno“ erschien am 14. Mai und stieg von Null auf eins in die „Spiegel“-Bestsellerliste ein. Es ist der vierte Roman um die Hauptfigur Robert Langdon. Im Gespräch mit der „Welt“ kündigte Brown bereits das nächste Buch an. „Ich arbeite wieder an einem Roman, gerade läuft die Recherchephase.“ Es sei gut möglich, dass er nach Paris, Rom, Washington und Florenz auch eines Tages über eine deutsche Stadt schreiben werde. „Deutschland wäre ein guter Platz für Robert Langdon“, sagte Brown. „Hier gibt es tonnenweise Kunst, das Land hat eine ziemlich religiöse Geschichte.“ Er selbst habe auch deutsche Wurzeln, so der Schriftsteller. „Meine Mutter stammt von den deutschen Einwanderern in Pennsylvania ab. Mein zweiter Name ist Gerhard.“
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Schwangerschaftsabbruch ist doch auch eine moderne Form der Eugenik. Es geht doch nicht nur um die extreme Form der Eugenik, wie sie in „Inferno“ dargestellt wird.
Allerdings ist das Argument Eugenik sei nichts anderes als ein Werkzeug und der Verstand gebiete es, das es auch sinnvoll eingesetzt wird etwas fadenscheinig, den man muss schon berücksichtigen das manche Eingriffe durchaus zu weit gehen und auch Werkzeuge oft genug missbraucht werden.
Ein Hammer mag nützlich sein, kann aber auch eine Waffe sein, so mag Eugenik im Bereich des Schwangerschaftsabbruches durchaus sinnvoll erscheinen, wobei ja auch dieses Thema aus ethnischer Sicht hart umstritten ist, so ist die Erzeugung einer Superrasse für mich ein absolutes NO-GO, von dem neonazionalem Charakter solcher Gedanken einmal gänzlich abgesehen.
Ein weiterer wichtiger Unterschied ist auch das ich die Daten mit einem Hammer direkt auswerten kann, Nagel in der Wand gut, Frau erschlagen schlecht. Die folgen der Eugenik besonders im Bereich der Gen-Manipulation sind aber nicht abzuschätzen. Das ist so als würde ich mit meinem Hammer einen Nagel in die Wand schlagen und hätte ab da stets das Risiko das das Haus einstürzt.
Von der etwas umstrittigen Meinung zur Eugenik von Dan Brown einmal abgesehen, zählen seine Werke für mich durchweg zu den topbüchern in meinem Regal. Ich denke mir bei solchen Ansichten einfach, um unglaubliches zu schreiben und sich auszudenken, muss man auch etwas abwegig denken.
Grüße
Ama