Ökonom Walter: Griechenland muss Euro behalten

Düsseldorf (dts) – Der frühere Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, warnt die Bundesregierung davor, Griechenland aus der Eurozone zu drängen. „Damit will die Bundesregierung ihren Wählern nur die eigene Stärke demonstrieren. Europa wäre keinesfalls damit gedient, die Griechen herauszuschmeißen“, sagte Walter der „Rheinischen Post“ (Montagausgabe). Die Probleme blieben und Nordeuropa würde dann rasch das Ziel vieler griechischer Wirtschaftsflüchtlinge werden. Auch die Griechen selbst würden unter einer neuen Währung leiden: „Die Griechen wollen keine sich inflationierende, abwertende Währung, die die Drachme zweifellos werden würde“, so Walter. Am heutigen Montag diskutiert der CDU-Parteitag in Leipzig einen Leitantrag zum Austritt Griechenlands aus der Eurozone.

© – dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

1 Kommentar zu „Ökonom Walter: Griechenland muss Euro behalten“

  1. Inzwischen machen sich sehr viele Zeichen breit, dass es mit Europa bergab geht! Grichenland ist pleite, Italien und demnächst auch Frankreich.
    Und dann kommen wir – die Deutschen auch dran, denn die werden und mit herunterziehen!
    Es geht nicht anderst!!!
    Man sagt ja, dass die deutschen Banken in Grichenland stark angelegt waren (Kreditvergabe), darum waren Sie auch bereit, Grichenland zu retten!
    Durch viele falsche Anlagemodelle (nicht gedeckte Kredite etc.), falsch kalkulierte Risiken, den CFD handel und einiges mehr, muss man sich wirklich nicht wundern.
    Ich denke ja persönlich, dass die insgeheim eine neue Währung schon drucken, und dann werden kurzerhand die Banken geschlossen und…
    wir haben die Währungsreform! Belehrt mich etwas beserem, wenn ich mich täusche! ABER, alle Zeichen sprechen dafür.

Die Kommentare sind geschlossen.